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Neu - aktualisiert
2010
19.03.2010
99-Dollar-Tablet als Ersatz für
Schulbücher
29.01.2010 neue Studie (pdf)
Original netdoktor.de
neue Studie : Ranzen verbiegen
Kinderrücken
Aufnahmen mit einem
Magnetresonanztomografie-Geräts (MRT),
University of California, San Diego, im Fachblatt
"Spine"
19.02.2010 Kinder- und Jugendärzte
im Netz
Schwere Schulranzen drücken auf Bandscheiben und führen
zu schiefer
Körperhaltung
19.2.2010
Meldung auf Yahoo / Ärzte im Netz
Januar 2010 - vielleicht
bringt das neue iPad die Lösung
die Kultusministerien
könnten hier doch aktiv werden und bei Apple (bzw den bald
folgenden Nachahmern)
und den Schulbuchverlagen eine gemeinsame Lösung anstreben.
warum sollte
dann ein iPad nicht möglich sein, sobald die Preise etwas nachlassen
(in BW bekommen die Schüler
der Gymnasien ab Klasse 8 auch grafische Taschenrechner
z.B. Casio
ClassPad für 130 Euro, die ggf. mit einer Eigenbeteiligung der Eltern
z.B. 30 Euro Eigentum der Schüler sind )
10.11.2009
Bücher auf dem iPod Touch und dem iPhone
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1.2.2010 Waldkraiburg Bayern / Porsche-Realschule /
Fachraumsystem
Mit Bücherspenden gegen zentnerschwere Schulranzen
8.1.2010 Bopfinger Ranzentag am 16.1.2010 (BW)
Bopfinger Ranzentag
16.1.2010
8.1.2010 - Gymnasium Ahaus NRW - Projekt Schulkiste'
Die Firma Holztechnik Schmeing - Ahaus
- hat,
als Spezialist im Möbelbau, die Schulkiste entwickelt.
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10.11.2009
Bücher auf dem iPod Touch und dem iPhone
27.9.2009 Aktion des Elternbeirats in Alzey
6.3.2009 Gymnasium Bad Aibling
Feb
2009 Gymnasium Lindlar
März 2009
Carl-Spitzweg Gymnasium München - doppelte Büchersätze
Seit den Berichten über die Studie im Saarland
gibt es nur noch sehr wenige Berichte im Internet über aktuelle
Aktionen an Schulen.
Wie kann es sein, dass eine so umstrittene Studie (s.u.) alles
Bisherige so vom Tisch wischt ?
Überall werden nur noch die "Ergebnisse" dieser Studie zitiert.
Keine anderen Studien keine Untersuchungen, keine Warnungen, die es davor
auch aus Fachkreisen gab, sind mehr relevant.
Wie kann das sein ?
Mir scheint, man macht es sich jetzt leicht, mit einer solchen Studie ein
fast unlösbares Problem beruhigt zu den Akten zu legen.
Landtag Rheinland-Pfalz CDU - Abgeordneter Thomas Weiner
Die
Kleine Anfrage 2071 vom 23. März 2009
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16.06.2009 Waiblinger Zeitung / Winnender
Zeitung
Schüler sind keine Packesel
10.5.2009
AOK BW - Rems-Murr -
Kundenzeitschrift BleibGesund 03/2009
Angebot Ranzen-TÜV für Schulen
07.05.09 Stuttgarter Nachrichten /
Winnender Zeitung /
"Landtag legt bei Schulranzen kein Gewicht fest"
2.5.2009
Ergebnis der Petition "schwere Schulranzen" beim Landtag Baden-Württemberg
Landtag BW - Drucksache 14/4303
29.04.2009
Saar Uni - bereitet neue Studie vor
http://saarland.sz-sb.de/
24.4.2009
Themenseite "Kinder als
Lastesel" in der Stuttgarter Zeitung
24.1.2009
Aktion einer Physiotherapeutin an einer Grundschule in Altdorf / Kreis
Böblingen (BW)
Stuttgarter Nachrichten 24.1.2009
8.12.08
Berta-von-Suttner-Gymnasium Neu Ulm - doppelte Büchersätze
12.12.08
und es geht doch !!
so langsam machen sich (nach fast 3 Jahren) Erfolge bemerkbar
Schulranzen am Georg-Büchner-Gymnasium in Winnenden
-> doppelte Büchersätze
Bericht
Winnender Zeitung 12.12.2008
Was hat man am Georg-Büchner-Gymnasium Winnenden
bisher unternommen ?
Sept/Okt 08
Deutscher Verband für Physiotherapie - Kommentar zur "Saarland-Studie"
von Günter Lehmann, Leiter AK Prävention beim Verband für Physiotherapei
Link 1
Link 2
4.12.2008
Petition Landtag Baden-Württemberg April 2008
Aufruf - Antrag - Antwort
Die Petition wurde bisher
noch nicht im Petitionsausschuss beraten.
Es wurde eine Berichterstatterin benannt.
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Aktion an der Realschule Vaihingen/Enz (BW) - zur
Nachahmung empfohlen
(Initiative des Elternbeirats, Arbeitskreis 5 Eltern, 2 Lehrerinnen)
http://www.fsr-vai.de/
Infos an 3 Stellen:
- eine witzige und informative Präsentation - unter Aktuelles - Leichter
Schulranzen
http://www.fsr-vai.de/leichter-ranzen/Leichter%20Ranzen%20thumbst.htm
diese Präsentation wurde in folierter Form
auch im Unterricht gesprochen
- Bilder von der Einschulung der 5er mit einen Ranzen-Stand - unter
Aktuelles - FSR aktuell
http://www.fsr-vai.de/5er-feier08/html/vorschau.html
- Infos auf der Elternseite- Personen - Eltern
http://www.fsr-vai.de/FSR-Eltern/index.html
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Neues von der
Schulranzenstudie Tübingen
Winnender Zeitung, 24.10.2008 (Stuttgarter
Nachrichten)
Stgt Nachrichten
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September 2008
Kultusministerium Baden Württemberg
Brief an die Regierungspräsidien und an alle Schulleitungen in
Baden-Württemberg
zur Problematik schwere Schulranzen
leider aber nur eine Empfehlung ohne verbindlichen Charakter
Die
Schulleitungen haben es auch bekommen über die Publikation des
Kultusministeriums,
Infodienst Schulleitung Nr. 118 vom September 2008.
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Elektronisches Papier - leider noch zu teuer
21.Sept 2008 Elektronisches
Papier im DinA4-Format
Demo-Video der
Fa. PlasticLogic
Diskussion über die Studie an der Universität des Saarlandes
20. August 2008
Kidcheck- Uni Saarland "Der Ranzen darf ruhig etwas schwerer sein "
Kidcheck.de
und hier
aber schon mit ersten
Einschränkungen, Warnungen und Appellen
http://www.pressetext.com/pte.mc?pte=080820028
2.9.2008
Interview mit Prof Schmitt Saarland -Studie
Führt ein schwerer
Ranzen nicht auch zu Rückenschäden?
Im Gegenteil: Es gibt sogar einen leichten Trainingseffekt für die
Rückenmuskeln. Allerdings erst dann, wenn der Schulranzen ein Drittel
des Körpergewichts der Kinder erreicht. Den bisherigen Empfehlungen
fehlte jede wissenschaftliche Grundlage. Trotzdem will ich nun keine
schweren Ranzen für alle Schulkinder empfehlen.
[->
d.h. für ein Kind mit 30 kg darf/muss der Ranzen 10 kg schwer sein, um den von
Dr. Schmitt
gewünschten Trainingseffekt zu
erreichen !! ]
11.09.2008
Kommentar vom Deutschen Verband für Physioptherapie - AG
Prävention
13.9.2008 Berliner Morgenpost (ap)
http://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article879850/Wie_viel_Ranzen_ist_gesund_.html
Zitat :
wissenschaftliche Leiter der Aktion "Kid-Check", Oliver Ludwig.:
Die Grenze von zehn Prozent sei nicht nur unbegründet, sondern sogar
"hochgefährlich", sagt Ludwig. Denn schwache Kinder könnten auch mit
weniger überfordert sein. Hier täusche eine solche Empfehlung falsche
Sicherheit vor.
[Im Gegensatz zu der ersten
reißerischen Aussage - der Ranzen darf ruhig etwas schwerer sein ( als
die bisher empfohlenen 10-12%) - heißt es jetzt plötzlich, die 10
% können für manche Kinder hochgefährlich sein ...]
20.9.2008 Spiegel online (ap)
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,579357,00.html
Die Diskussion wird
komplexer
Statements von
- Dr. Oliver Ludwig (Studie Uni Saarbrücken, Kidcheck
2008)
- DIN
- Dr. Patrik Reize , Stuttgart ( Schulranzenstudie
Tübingen 2006/2007)
-
Professor Fritz-Uwe Niethard (Uniklinik Aachen)
Gemeinsam ist allen, dass eine Obergrenze besteht !! 10-15 % oder
individuell
[Für eine praktikable Anwendung an den Schulen ist ein individuell auf
jedes einzelne Kind angepasster Richtwert nicht umsetzbar! Da müsste
jedes Kind erst ärztlich untersucht werden.
Wir Eltern brauchen generelle verbindliche Richtwerte (bzw einen
Korridor), um an den Schulen Gehör zu finden.]
19.10.2008
DiePresse
Diskussion der Kidcheck-Studie auch in Österreich:
Wiener Orthopädin kontert
Renata Pospischill, Kinderorthopädin am orthopädischen Spital
Wien-Speising
---------
Sept 2008
aus einem Schriftverkehr A.K. mit Dr. o. Ludwig, Leiter der Studie an der
Uni Saarbrücken
Dr. Ludwig:
"Als Beispiel: wir hatten ein Kind in der Studie, das bereits bei 6 %
Körpergewicht instabil wurde und andere Kinder, die sich bei 30% noch nicht
mal bewegt haben.
Wir empfehlen stattdessen einen ganz pragmatischen Zugang:
- pauschal anwendbare Grenzwerte für Kinder + Ranzen sind irreführend
- sinnvoll ist es, wenn sich die Eltern selbst ein Bild davon verschaffen,
ob das Kind mit dem
bepackten Ranzen zu schnell ermüdet.
Festzuhalten ist, dass die Empfehlung "maximal 10 - 12%" so pauschal nicht
haltbar ist. Im STATISTISCHEN MITTEL sind bei ca. 20% Fehlhaltungen /
-bewegungen feststellbar, ab 30% deutliche Störungen.
Aber das sind eben Mittelwerte.
------------
G. Stas, 14.8.08
ABER: an was können wir Eltern uns denn jetzt
orientieren ?
brauchen wir eine medizinische Untersuchung für jedes einzelne Kind ?
Was haben wir als Eltern in der Hand gegenüber den Schulen, die nicht auf
akzeptable Ranzengewichte
achten ?
Der bisherige Richtwert wird in vielen anderen wissenschaftlichen
Untersuchungen bestätigt ( ggf. 15 %).
Kann eine Studie mit 60 Kindern, Beobachtung jeweils 15 Min alle bisherigen
Studien in Frage stellen ?
Taugt das für eine Langzeitbewertung ?
Was können
diese Experten denn Besseres / Praktikables / Objektives anbieten als eine
Relation zwischen Körpergewicht bzw. BMI und Ranzengewicht ?
Und warum ist
eigentlich das DIN-Institut dafür zuständig, wenn es um
die Bewertung/Beurteilung von Gesundheitsgefahren für Kinder geht - da
läuft doch was falsch.
die Studie aus dem Saarland
kann/darf nicht von heute auf morgen alle bisherigen Richtwerte /
Erkenntnisse vom Tisch wischen; sie kann dazu dienen, eine neue
Diskussion anzustoßen. Am Ende muss aber eine praktikable Lösung stehen !!!
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25.8.2008 - G. Stas
was wurde hier
untersucht ?
--> Es wurde die
Körperhaltung von 60 Grundschülern analysiert, mit und ohne Ranzen, und
nach einem
Parcour von 15 Minuten
aber: mit welchem Schulranzengewicht wurde der Parcour gelaufen ?
was war mit den leichtgewichtigen Kindern ? es ist immer nur von einem
Durchschnittswert die Rede.
war das Ergebnis bei allen Kindern o.k. ?
eigentlich wurde nur die bestehende Norm in Frage gestellt - 10 bis 12 %
und nach oben auf
15 bis 20 % korrigiert
Der Wert von 10 % war aber schon immer utopisch ( insb. ab Klasse 5 ..),
hat mit der Wirklichkeit wenig
zu tun, wurde in den Schulen so gut wie nie beachtet und war auch
nie verbindlich
In der Realität betragen die Schulranzengewichte oft 20 bis 30 %
Aussage: der Ranzen darf ruhig etwas schwerer sein - schwerer als was ?
als die 10 % ?
--> von Dr. Ludwig kommt aber auch diese Aussage ( s.o. link
)
"Kein normal gebautes Kind bekommt langfristige
Haltungsschäden wenn es täglich eine
halbe Stunde seinen Rucksack trägt", fasst Ludwig die
Forschungsergebnisse zusammen.
Jedoch macht er die Einschränkung, dass immer seltener von normal
gebauten Kindern in
Deutschland die Rede sein kann. "Einige unserer Sprösslinge haben viel
zu schwach ausgebildete
Muskeln und können dadurch natürlich nicht das Gewicht eines derart
schweren Ranzens tragen",
sagt der Haltungsexperte.
zitiert wird auch eine neuseeländische Studie mit einer Empfehlung für
eine maximales
Ranzengewicht von 15 %
--> Wie sieht es aus bei
weiterführenden Schulen aus - hier sind die Ranzengewichte noch viel
höher
als in Grundschulen ( die Untersuchung der Uni Saarland war bei
Grundschülern Klasse 2 und 3)
--> es gibt keine offiziellen
Zahlen über reale Ranzengewichte, bzw. die vorliegenden Wiegeaktionen
sind von offizieller Seite nicht anerkannt
(ich habe z.B. von einer Schule eine Studie erhalten - über 200 Kinder,
Klasse 5, 6und 7 -
durchschnittliches (!!!) Ranzengewicht 8,6kg; fast die Hälfte der
Schultaschen (48,3%) wiegt
zwischen 7,8 kg und 9,7 kg; mehr als 7% wiegen über 10kg.)
--> Man darf nicht von einem
Durchschnittswert Verhältnis Ranzengewicht zu Körpergewicht über
alle Schüler ausgehen.
Es ist wichtig, das gewichtsmäßige untere Drittel separat zu beachten,
denn bei den
leichtgewichtigen Kindern treten die Probleme auf .
( wenn ich den Durchschnitt über alle Kinder beim Problem Adipositas
betrachte, gibt es auch keinen
Handlungsbedarf wegen Übergewicht; im Durchschnitt über alle Kinder gibt
es auch kein
Übergewicht; Untergewichtige gleichen die Übergewichtigen aus.)
--> es ist nicht nur der Schulweg morgens und abends. Kinder in
weiterführenden Schulen sind viel im
Schulgebäude unterwegs zwischen Klassenzimmern und Fachräumen, fahren
mit dem (vollen) Schulbus,
warten an Haltestellen und vor abgeschlossenen Klassenzimmern
hier ein
Beispiel - 14 mal am Tag wird hier z.B. der Ranzen auf- und
abgesetzt.
Beim Auf- und Absetzen tritt eine hohe Belastung auf.
--> lässt sich aus so einer Momentaufnahme wie in dieser Studie
generelle Aussagen treffen über
die langfristige Wirkung auf den Rücken ( 9 bis 12 Schuljahre).
Rückenprobleme sind immer auf viele Ursachen zurückzuführen.
Können Schulranzengewichte von 20 bis 30 % wirklich ausgeschlossen
werden ?
Eine wissenschaftliche Überprüfung und Bewertung eines
Richtwerts für Schulranzengewichte
ist absolut wünschenswert !!
Aber es sollten vielleicht noch
mehr Aspekte der gesamten Problematik in die Bewertung
einbezogen werden.
Wird das Forschungsteam neue
Richtwerte vorschlagen ??
Wenn ja, kann man auch mit 15
bis 20 % zufrieden sein. Aber dann bitte auch verbindlich !!
Die Studie der Uni Saarland
darf jetzt kein Freibrief sein für Schulleitungen, Lehrer und
Kultusministerien.
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Nochmal :
zur Meldung : Schwere Ranzen sind unschädlich:
letzte Woche
machte die Meldung der Presseagenturen (ap, dpa, pressetext) die Runde:
"Schwere Schulranzen doch unschädlich".
ap und dpa
haben den Originaltext der Uni Saarbrücken und Kidcheck übernommen.
pressetext hat noch etwas genauer recherchiert und nachgefragt.
Es geht um die
Empfehlung, dass ein Schulranzen nur 10 bis 12 % des Körpergewichts
wiegen sollte; Die Ergebnisse der Studie scheinen zu zeigen, dass auch ein
höheres Gewicht als 10 % der Rückengesundheit nicht schadet.
Der
Titel der Pressemitteilung ist irreführend:
Schwere Schulranzen unschädlich - wie schwer , bis zu welcher Grenze, wird
aber nicht gesagt. Die bisher immer zitierte Richtgröße von 10 % wird ja so
gut wie nie eingehalten. Schulranzen sind in der Realität oft bis zu 30 %
schwer (insbesondere bei den leichtgewichtigen Kindern und in Klasse 5 und
6) - gilt dann diese reißerische Aussage auch noch uneingeschränkt ?
Auch wenn der
ärztliche Leiter der Aktion Kidcheck, Professor Dr. Eduard Schmitt von der
Orthopädischen Universitätsklinik der Universität des Saarlandes, keine
Untersuchung kennt, die Rückenschäden durch schwere Ranzen nachgewiesen
hätte, so gibt es doch zahlreiche aktuelle nationale und internationale
medizinische Studien, die hier deutliche Warnungen aussprechen.
So wird in Text
von pressetext eine Studie aus Neuseeland erwähnt, die von einer
Maximalbelastung von 15 % spricht.
In einer
Studie der AOK Hessen und der BAG Haltung und Bewegung (10/2007) kommt
man aufgrund von umfangreichen internationalen Literaturrecherchen über
Studien zu diesem Thema zu diesem Fazit:
"Die
vorliegenden Studien dokumentieren, dass ein Ranzengewicht von 10%
des Körpergewichts ohne nennenswerte Veränderungen bewältigt wird; schon
bei einem Gewicht von 15% kommt es jedoch zu signifikanten Veränderungen
von Haltung und Bewegung. Die Empfehlung eines relativen Ranzengewichts
von 10 bis 12,5% erscheint damit realistisch."
(Studien u.a.
von Negrini (1999, 2002), Viry(1999), Sheir-Neiss et al. 2003; Skaggs et al.
2006; Schmalz 2007; Hong 2000),Chansirinukor et al. (2001);
die Studie der
AOK Hessen und BAG finden sie mit diesem Link, ganz unten auf der Seite,
Mediadatei
http://www.med-magazin.de/article4719.html
"übersteigt das
Ranzengewicht 20% wird ein Zusammenhang mit Rückenschmerzen
nachweisbar (vgl. Sheir-Neiss et al. 2003; Skaggs et al. 2006)."
Außerdem steht
noch die Veröffenlichung der "Schulranzenstudie der Uni Tübingen" an
http://schwereranzen.de/6_Links.htm#Schulranzenstudie
Informationen
bei Dr. P.Reize, seit 2007 Ltd. Arzt Klinikum Stuttgart / Bad Cannstatt)
Der Richtwert
von 10 % scheint sich insgesamt wohl nicht zu bestätigen;
Vielleicht könnte aber aufgrund der Studien jetzt ein neuer reeller und
anerkannter Grenzwert bestimmt werden? 15 bis maximal 20 % ?
Das ist die eine Seite - der Richtwert.
Aber wie sieht die andere Seite aus ? Die Realität an den Schulen ,
insbesondere ab den weiterführenden Schulen, ab den Klassen 5 und 6 ? Die Realität, die sich an diesem Richtwert messen/orientieren
sollte ?
Da sind nämlich
Ranzengewichte von 15 bis 30 % und darüber die Regel !!!
Bisher gab es
zwar den Richtwert von 10-12 %, aber dieser Wert war nicht verbindlich und
wurde auch so gut wie nie eingehalten. Keine Schule ist verpflichtet, sich
daran zu orientieren (und nur von seiten der Schule kann effektiv und
nachhaltig das Ranzengewicht gesteuert werden)
Aus meiner
homepage
http://schwereranzen.de/6_Links.htm habe
ich viele Links von Wiegeaktionen in Schulen gesammelt. Schauen sie mal rein
.
Überall
dasselbe Bild !! in den Klassen 5 und 6 sind die Ranzengewichte erschreckend
- bundesweit - und auch in unseren Nachbarländern (Frankreich).
In einer
umfangreichen Wiegeaktion in Klasse 5 bis 7 am Gymnasium in BaWü (12/2007)
zeigte sich, dass von 214 Schülern 56 % der Schüler Schulranzen mit mehr als
20 % ihres Körpergewichts zu schleppen hatten.
Auch in
den "Wiegezetteln", die ich aufgrund eines Aufrufs auf meiner homepage
von Eltern zugeschickt bekommen habe, bestätigt sich dies.
Diese
Realität (und die Diskrepanz zum aktuellen Richtwert) will aber keiner an
verantwortlicher Stelle sehen (Kultusministerien) !
Sollte jetzt
ein Richtwert von 15 - 20 % diskutiert und festgelegt werden, dann aber
bitte auch mit einer gewissen Verbindlichkeit !!!
Die Studie der
Uni Saarland darf man nicht isoliert sehen. Es gibt noch andere Facetten bei
diesem Thema.
Ich würde mir
wünschen, dass es es durch diese Veröffentlichung eine neue
umfassende Diskussion unter den Fachleuten und Ministerien geben wird.
G. Stas 24.8.2008
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Juni /Juli 2008
Baden-Württemberg:
bitte unterstützen sie unseren Antrag an den Petitionsausschuss -
informieren Sie die Landtagsabgeordneten ihres Wahlkreises -
->
Aufruf - Antrag - Antwort
Info
Petenten:
Regine Bah ,Elternbeirätin Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Stuttgart
Gabi Stas - www.schwereranzen.de
Katharina Georgi-Hellriegel - Sprecherin G8- Initiative GEB Stuttgart
Doris Barzen - Vorsitzende Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte
Baden-Württemberg
Waltraud Berndt-Mohr - 2. Vorsitzende Arbeitskreis Gesamtelternbeiräte
Baden-Württemberg
Dr. Gammel, Allgemeinarzt
Adressen der Landtagsabgeordneten finden sie hier
http://www.landtag-bw.de/abgeordnete/index.asp
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18.4.08 Antwortschreiben der Kinderkommission des
Bundestags
Brief
=
die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (!)
KIKO hat in ihrer Sitzung nochmals
über schwere Schulranzen gesprochen und das Thema ad acta gelegt;
für die KIKO ist die Sache somit erledigt
Zitat aus dem Schreiben
Die Kinderkommission
hatte sich mit ihrer Schulranzenaktion am 13. März 2008 zum Ziel gesetzt,
Schüler, Lehrer und Eltern auf die Gefahren der gesundheitlichen Schäden
durch zu schwere Schulranzen aufmerksam zu machen.….
Die Kinderkommission geht davon aus, dass sie mit dieser Aktion für das
Problem der zu schweren Schulranzen bundesweit eine Öffentlichkeit
hergestellt hat und auf diese Weise den ihr möglichen Beitrag zur
Unterstützung Ihres Anliegens geleistet hat.
Schwere Schulranzen bleibt
weiterhin überall ein Nichtzuständigkeitsthema.
April 08
Brief an den Petitionsausschuss BaWü
Brief
s. auch bei Links
13.3.08 Aktion der
Kinderkommission
Link zur Internetseite der FDP (die Vorsitzende der KIKO
Miriam Gruß ist Mitglied der FDP)
12.3.2008
G.Stas.: Meine persönliche Meinung zur
Aktion der Kinderkommission des Bundestags:
(
das habe ich auch am 12.3.08 an alle Mitglieder der Kinderkommission
geschrieben)
Wie könnte der Weg für die weitere Vorgehensweise sein:
Wichtig wäre es, dass es analog dem
Kinder- und Jugendarbeitsschutzgesetz auch etwas für Schüler gibt.
Denn es darf nicht sein, dass Gesundheit und
Prävention an einen Arbeitsvertrag gekoppelt sind, und ohne Arbeitsvertrag
nichts gilt.
Die Regelungen in Kinderarbeitsschutzgesetz sind ja auch nicht ohne Grund
gemacht worden.
Sind uns das die Kinder und ihre Leistung an der Schule nicht wert ?
Nur wenn Geld für die Leistung bezahlt wird, wird geschützt ?
Ein solches
Schutzgesetz sollte bundesweit über Bundes-Gesundheitsministerium
, Bundes-Familienministerium oder Bundes-Sozialministerium laufen - nicht
verzettelt über so viele einzelne Länder-Bildungsministerien.
Denn hier
kann es keinen länderspezifischen Spielraum geben !
Es
geht hier ja auch nicht um Bildungsinhalte und Organisation, sondern um
etwas Grundlegendes, über das nicht mit Pro und Kontra diskutiert werden
muss - die Gesundheit aller unserer Kinder.
Auf Basis
eines solchen bundesweiten "Schülerschutzverordnung" wären dann
die Bildungsministerien der Länder bzw. alle Schulen in der Pflicht, dieses
auch einzuhalten bzw. sich daran zu orientieren; die Schulärzte, die es ja
überall gibt, könnten analog die Funktion des arbeitsmedizinischen
Dienstes bzw. der Gewerbeaufsichtsämter übernehmen.
Zuständigkeiten müssen klar geregelt sein, so wie es auch im
Arbeitsschutzgesetz der Fall ist.
Es wird nicht funktionieren, wenn die Schule sich selbst kontrollieren muss.
Nur Appelle
und Informationsrundschreiben haben seit Jahrzehnten nicht viel gebracht und
werden auch in Zukunft nicht viel bringen . Es muss endlich etwas an der
Basis, bei den Kindern, ankommen .
Und zwar an allen Schulen. Und bei allen Kindern. Und bald. Und auf
Dauer.
Es wäre schön, wenn sich auch die Kultusministerkonferenz bald mit den
schweren Schulranzen beschäftigen würde.
13.3.08 Pressetermin
Schule am Falkplatz - Berlin - Prenzlauer Berg
10.3.08
Pressemitteilung der Kinderkommission des Bundestags
LINK
Einladung zum Pressetermin: Kinderkommission des Deutschen Bundestages warnt
vor zu schweren Schulranzen
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